18. Etappe Edinburgh – Hexham

Vor der heutigen und auch morgigen Etappe hatte bzw. habe ich noch einmal Respekt. Von Edinburgh kommend geht es zunächst in den North Humberland National Parc und morgen in die Yorkshire Dales.
Den heutigen Tag hatte ich schon letzte Woche um 20 Kilometer auf 160 entschärft. Das sind auch gut 200 Höhenmeter weniger, als ursprünglich geplant.

Furchtbar schlecht habe ich in der Hütte im Außenbezirk geschlafen, trotzdem ich mir einige Bierchen gegönnt hatte. Das Frühstück passte zu dem “Hotel”. Es mache satt, aber mehr auch nicht. Um kurz nach 8 Uhr war ich dann schon im Sattel. etwas frisch, aber nicht kalt war es im Morgennebel. Heute würde ich mich fast komplett auf den GARMIN verlassen müssen, da ich den Streckenverlauf nicht in die Straßenkarte eingezeichnet hatte, die ich immer bei mir trage. Ich muss sagen: das Geräte und natürlich die Website, die ich für die Planung nutze, haben einen guten Job gemacht. Einen sehr guten. Den Berufsverkehr in Richtung Edinburgh konnte ich weitgehend auf einsamen Wirtschaftswegen umgehen. 
Später kam ich auf die A7 – die ich eigentlich umgehen wollte, weil ich vermutete, dass auch sie sehr stark befahren ist. Dem war aber nicht so. Wenig Verkehr und guter Asphalt bis Galashields.
Hier wechselte ich auf die A68 und verließ sie nicht mehr bis 13 KM vor Hexham. Eine wunderbare Straße, mit erneut wenig Verkehr durch durch Galashields und Jedburgh . Mittagspause bei Sandwich, heißer Schokolade und Cola in Jedburgh – in strahlendem Sonnenschein. Anschließend ging es in den Northhumberland  National Parc. wunderschön. Anstiege, die die zuvor zugeführte Energie rechtfertigen und wieder tolle Panoramen in einsamen Gegenden. 

Hier überschritt ich nun auch wieder die Grenze von Schottland nach England auch 400 Meter über dem Meeresspiegel. Danach eine wunderschöne, kilometerlange Abfahrt auf gutem Asphalt und verkehrsarmen Straßen.


Ein ständiges Auf und Ab war heute mein Begleiter. Steigungen, die ob in den zweistelligen Bereich gingen, aber auch schöne Abfahrten.

Die Landschaft heute: Eine Mischung aus Allgäu und teilweise Schwarzwald. Sanft geschwungene Hügel mit einigen Stichen mittendrin. 

Ca. 50 KM vor Hexham gönnte ich mir noch ein Bierchen in der prallen Sonne. “Golden Plower”.  Ich habe es mir verdient. 🙂


Die Unterkunft heute: Auch wieder am unteren Ende der Skala angesiedelt. aber zumindest sind die Leute freundlich. Das Essen ist kein Überflieger, aber es wird ohne Durchfallerscheinungen durchgereicht in den Verdauungstrakt.

Dem Regen und dem Gewitter bin ich heute jedenfalls entgangen.

2.795 Kilometer und 24.100 Höhenmeter haben sich bisher zusammen geläppert. Knapp 124 Stunden reine Fahrzeit habe ich dafür seit Land’s End benötigt. Nur noch 300 Kilometer. Dann ist Schluss.

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