26. Platz in Bad Bodenteich

Ich will mal recht zufrieden sein, und die Generalprobe für Roth als nahezu geglückt bezeichnen!

Mehr oder weniger spontan hatte ich mich entschlossen, am Sonntag in Bad Bodenteich über die Mitteldistanz an den Start zu gehen.
Drei Wochen vor “Roth” standen eigentlich eine XXL-Radausfahrt und ein langer Lauf auf dem Trainingsprogramm. Weil ich aber schon im letzten Jahr gute Erfahrungen mit der Veranstaltung in Bodenteich gemacht hatte, konnte ich nicht widerstehen – besonders nicht beim dem vorhergesagten Wetter: Temperaturen so um die 30 Grad Grad mäßiger Wind. Das klingt doch gut.

Also bin ich um 4 Uhr aufgestanden und habe mich auf den 3 Stunden langen Weg ins Niemandsland zwischen Uelzen und Wittingen gemacht, wo ich pünktlich um 7 Uhr eintraf.

Schon beim Einrichten der Wechselzone gab es ein “AHA-Erlebnis”: Nachdem ich schon im letzten Jahr mit Bernd Schrader einen ehemaligen Arbeitskollegen beim Ironman Frankfurt wieder getroffen hatte, stand neben mir ein Teilnehmer, mit dem ich, wie sich im Gespräch herausstellte, vor ca. 30 Jahren in Lehrte zusammen in der Wasserballmannschaft gespielt habe. Wir stellten fest, dass wir in diesem Jahr ebenfalls in Hameln und Peine gestartet sin und beide auch in Roth dabei sind.
Zufälle gibts….

Der Rest ist schnell und unspektakulär erzählt:
Das Schwimmen im schweinekalten, trüben, moorigem Wasser mit mehrfachen Wassereinbrüchen in der Brille (Achtung: Kontaktlinsen…) brachte ich in 36:14h über die Bühne. Als 43. war ich damit meinen Erwartungen gerecht geworden und immerhin 2:14 Min schneller als 2007 auf der selben Strecke.

Einmal mehr musste ich aber feststellen, dass ich auf dem Rad erheblichen Trainingsbedarf und somit Potential habe. Ich scheitere nicht etwa an einem zu hohen Puls, ich bringe einfach nicht mehr Druck auf die Pedalen. Die Oberschenkel fliegen fast auseinander, aber ich komme nicht so recht vorwärts. So verlor ich dann auf der anspruchsvollen und welligen 90 KM-Radstrecke, die dreimal zu durchfahren war diverse Plätze.
Nach 2:46:47 (inkl. beider Wechsel) war das nur die 68.”schnellste” Zeit im Teilnehmerfeld. Der relativ starke Gegenwind auf mehr als der Hälfte der Runde, trug sein übriges an meiner Verzweiflung bei. Ein Vergleich zum Vorjahr bietet sich nicht an, da der Streckenverlauf geändert wurde. Insgesamt war ich aber knapp 5 Minuten langsamer.

Nur gut, dass ich noch immer recht gut laufen kann. Die Laufstrecke war unverändert zum Vorjahr und ich lief auch eine fast unveränderte Zeit: 01:35:06 – das war 17 Sekunden schneller als beim ersten Mal 🙂
Dabei habe ich mich diesmal erheblich besser gefühlt, obwohl die Wetterbedingungen ebenfalls identisch waren.

Immerhin bin ich unter 5 Stunden geblieben.

Platzierung:
Swim 43.
Bike 68.
Run 12.
Gesamt: 26. in 4:58:07
AK-Pl. 6 M40

Wie geht es weiter?
Drei Wochen bleiben mir noch bis zur Quelle Challenge in Roth. Unmittelbar davor bin ich 1 – 1,5 Wochen in England – ideal zum Tapering. Da komme ich bis auf ein wenig laufen quasi nicht in Versuchung das Training zu überziehen.
Fraglich ist meine Teilnahme am kommenden Sonntag in Steinbeck über die Kurzdistanz. Ich habe mich zwar angemeldet, müsste aber, wie Eingangs gesagt, unbedingt noch eine wirklich lange Radfahrt machen.
Mal sehen.
Innerlich juckts schon wieder ein wenig…

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