Das Fenster zum Hof

Meine Nachbarin von gegenüber arbeitet seit einigen Tagen emsig im Garten. Auf dem Sportplatz werden die Aschenbahn weggebaggert und alle Büsche und Bäume ausgerissen, um Platz für einen Kunstrasen zu machen. Die Nachbarin zur rechten wienert die Gartenmöbel und bei Doc Kellersmann ist ein Gartenbauunternehmen mit dem Herbstputz beschäftigt.

Und was mache ich? Ich warte, dass die Zeit vergeht. Bis einschließlich gestern hatte mich der Doc im Krankenhaus ja krankgeschrieben. Montag früh muss ich dem Chirurgen meines Vertrauens einen Besuch zum Röntgen und Nachsorge abstatten. Ich denke, dass ich anschließend wieder arbeiten werde. Die Schmerzen halten sich tagsüber in Grenzen, nur nachts habe ich ziemliche Probleme. Spätestens um 1 Uhr treibt mich der Schmerz aus dem Schlaf, entsprechend hänge ich tagsüber in der Uhr.

Die Zeit bislang habe ich damit verbracht, einen Teil meiner Leserückstände aufzuholen und einen Teil digitaler Fotos zu katalogisieren. Außerdem habe ich angefangen unsere Homepage von Grund auf neu zu gestalten. Die ersten Gehversuche gibt es hier.

Am Freitagabend habe ich das erste Mal auf der Rolle gesessen. Mehr als eine halbe Stunde habe ich das aber nicht ausgehalten. Ich kann mich mit dem linken Arm nicht oder nur wenig abstützten. Das macht die Sache noch anstrengender.
Heute hat es dann gejuckt. Ich musste laufen. Den Arm habe ich dabei ruhig gehalten, Schmerzen hatte ich dadurch nicht mehr. Allerdings tun mir seit dem so ziemlich alle anderen Knochen Südlich der Lendenwirbelsäule weh. Eine kürzere Strecke als meine 15-KM-Lieblingsrunde hätte es vermutlich auch getan.

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