Hannover Wasserstadt-Triathlon 2011

 Jetzt geeeeht’s loooos!
Allmählich wird es auch Zeit.
Temperaturen bis 30°C, strahlend blauer Himmel und Geruch von gegrilltem Nacken allenthalben. Die Bikini-Figur ist auch so weit da, wie im Vorjahr – das Bier schmeckt einfach zu gut  😉

Sonntagmorgen um 8 Uhr habe ich mich auf den Weg nach Hannover Limmer gemacht, nachdem wir schon am Samstag in Hannover Shoppen waren bzw. die Startunterlagen abgeholt hatten.
Erst zuhause stellte sich heraus, dass den Unterlagen eine falsche Startnummer beigelegt war – ein Fehler, der mich am Sonntag gut 40 Minuten kostete und ich so kaum noch die Stimmung in der Wechselzone aufnehmen konnte. Das war aber nicht dramatisch.

Kurz vor knapp hatte ich mich in den neuen Trisuit von H96 gezwängt – sitzt wirklich sehr eng, das Teil. Danach bin ich in den Schatten gegangen, um mit etwas weniger Schweiß am Körper den noch engeren Neo anzuziehen. Das hat dann doch etwas Zeit gekostet. Ich fürchte, dass ich hier im nächsten Jahr investieren muss, obwohl ich wie gesagt dasselbe Körpergewicht wie im Vorjahr erreicht habe. Die Körperproportionen haben sich verschoben.
Wobei: eng ist es überall. An den Beinen, Amen und am Bast sowieso…
21 °C hatte der Mittellandkanal, das mag wohl auch gestimmt haben. Eine willkommene Abkühlung als um 11:30h in der prallen Sonne der Startschuss fiel. Relativ schnell konnte ich relativ frei schwimmen. Aufgrund der Algen am Kanalufer hatte ich mich diesmal zur Mitte hin orientiert, was vor und nach der Wende auf der eigentlich 1,9 KM langen Strecke fast zu Zusammenstößen geführt hätte. Hätte, wäre wenn… – passiert ist nix.
Nach für meine Verhältnisse “nur” 28 Minuten bin ich dann wieder mit Unterstützung der engagierten Helfer an Land gekrabbelt und war überrascht über die wirklich gute Zeit (24. meine Altersklasse). In einschlägigen Internetforen wird orakelt, dass die Strecke nur 1,7 KM lang war – hmm das mag sein, denn ich bin bei meinem viertem Start hier die weitaus schnellste Zeit geschwommen – was wohl nicht am wenigen Training liegt. Egal – die Strecke war für alle gleich.
Der Weg in die Wechselzone ist umso länger. So saßss ich dann auch erst nach 5:20 Minuten auf dem Roten Büffel, auf dem ich mich nicht so richtig wohl gefühlt habe, trotzdem ich in diesem Jahr schon knappe 700 KM darauf problemlos und auch schnell trainiert habe. Bei immer stärker werdendem Wind war ich dann doch recht froh, als ich nach 90KM bzw. 2:40h (inkl. zweimal Laufen in der Wechselzone) wieder absteigen konnte.
Die Temperaturen lagen mittlerweile bei gut 30 Grad und kletterten noch ein wenig höher – Bedingungen, wie im Vorjahr.
Den Halbmarathon bin ich im Gegensatz zu 2010 durchgelaufen – abgesehen von den “Erfrischungspausen” an den Verpflegungsständen, an denen ich Wasser in und über mich zur Kühlung geschüttet habe. Den vielen Pausen ist es dann auch geschuldet, dass in nach einem Halbmathon von 1:48h das Ziel “erst” nach 5:03h erreicht habe.
Darüber bin ich eigentlich sehr enttäuscht! Ein “sub 5” war das Ziel, die Zeit habe ich auf dem Rad und an den Verpflegungsstellen, ohne die es nicht gegangen wäre, verloren. In sofern sollte ich also zufrieden mit dem Resultat sein. 

Zielzeit: 05:03:37 / Platz 107 v. 331 Finisher (AK Pl. 19 von 92). Solide, aber nicht den Erwartungen entsprochen! Das muss ich noch einmal sacken lassen und analysieren.

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