It’s all about…

Nach 9 Etappen hat sich bei mir ein fester Tagesablauf eingespielt und auch der Körper gewöhnt sich ziemlich schnell an die Belastungen – auch wenn diese in den letzten Tagen nicht mehr so stark waren, wie noch in Cornwall und Devon oder in Wales.

So ein Tag beginnt damit, dass ich ca. 2 Stunden vor dem Frühstück wach werde und dann im Bett liegend zwei Tassen Kaffee trinke, um die Verdauung in Schwung zu bringen. Löslichen Kaffee und einen Wasserkocher gibt es selbst in den übelsten Absteigen zur Selbstbedienung auf dem Zimmer. Verdauung ist wichtig, damit es mich nicht irgendwo zwischendurch erwischt.

Ab und an schreibe ich Euch dann noch ein paar Zeilen. Fotos sind von der Kamera bzw. von Handy zu sichern. Die Daten von der Pulsuhr und vom Garmin spiele ich auch noch auf das Netbook. Dazu, oder zu all dem, habe ich oft abends keine Lust mehr.
Die Tour für den aktuellen Tag kann der Garmin dann schon einmal errechnen – er braucht immer etwas länger dafür.


Die Wäsche ist über Nacht hoffentlich getrocknet und kann wieder verwendet werden. Lediglich die Hosen wechsle ich jeden Tag durch, damit sich das Sitzpolster nicht zu stark “einbrennt”. Ansonsten trage ich bei täglicher Wäsche noch immer die Sachen vom ersten Tag.

Das ganze Geraffel muss wieder sorgfältig in den Packtaschen verstaut werden. Alles hat seinen festen Platz – auch das hat sich bewährt.

Zwischen halb acht und acht gibt es dann ein schnelles Frühstück. Englisches. Mit allem, was dazu gehört. Zumeist komme ich dann gegen 8:30/8:45h auf die Straße.

Zwei bis drei Stunden später versuche ich wieder etwas zu essen und eine Cola zu trinken. Bewährt haben sich die Sandwiches aus dem Supermarkt, falls ich unterwegs mal nichts finde. Eine heiße Schokolade nehme ich auch immer gerne. Hauptsache Energie…Je nach Streckenlänge und Wetterlage wiederholt sich das ganze später noch einmal. Zur Not habe ich noch immer einige Gels dabei, so dass ich nicht wegen Erschöpfung von Rad kippen sollte.

Am Ende wird in der Unterkunft als allererstes die Wäsche eingeweicht, erst dann geduscht und anschließend weiter gewaschen und getrocknet. Gut dafür eignen sich immer die großen Duschhandtücher, in die man die nasse Wäsche einlegen und die ein Bonbon mit aller Kraft zum Auswringen zusammendrehen kann. So kommt schon ein Großteil des Wassers aus der Wäsche. Tropfnass aufhängen funktioniert nicht.

Dann geht es zum Essen und trinken, möglichst in einen Pub um die Ecke. Danach aufs Bett, Beine hoch legen und lesen, schreiben oder Musik hören. Ab und an bekommt das kleine Schwarze von ein paar Streicheleinheiten, eine Schraube festgezogen oder einfach Öl auf die Kette. Es ist genügsam in diesem Tagen.

So, that’s all about: Essen, trinken, Rad fahren und schlafen. Es könnte schlimmer sein.

Euch noch einen schönen schönen Pfingstmontag

Ein Kommentar

  1. Hi reiner hast ja schon ein ganz schönes Stück geschafft. Aber hallo!! Ich wünsche dir für die folgenden Tage noch schönes Wetter und ein gute Kondition für die kommende Steigungen viele Gruß SSE aus Versmold oliver

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