… nun ist er da!

Quasi übernacht ist er gekommen und liegt nun da. Der Schnee. Niemand hat ihn vermisst mit seiner feuchten Kälte und dem Matsch. Am allerwendigsten wohl der Läufer.

Obwohl in dieser “Entlastungswoche” lediglich 11 KM Laufen in Trainingsplan standen, die ich bis gestern nicht absolviert hatte, signalisierte das wirre Hirn heute Morgen, dass es wohl an der Zeit wäre, den wöchentlichen langen Lauf anzugehen.

Mitten im stärksten Schnee-Regen sind wir dann also losgestiefelt – meine Laufschuhe und ich.

Schon nach wenigen 100 Metern waren die Socken naß und ich gegann Verhandlungen mit mir selbst über die Länge des langen Laufs. 24 KM sollten reichen. Eigentlich. Nach dem Ortsausgang im freien Feld blies mir der kalte Wind die dicken Schneeflocken ins Gesicht. Sehr schmerzhaft. Man könnte die Runde auch auf 20 KM verkürzen.
Die nächste Kurve – Rückenwind. 27 KM zum Feldmarksee wären sicher ein schönes Training. Nach dem nächsten Richtungswechsel blies der Wind wieder von schräg vorne. Theoretisch könnte ich auch eine Wendepunktstrecke über 15 KM laufen. Aber nein – das ist zu wenig. Letzte Woche waren es knapp siebzig KM – an die 50 sollten es diese Woche noch werden. An zwei Tagen. Also heute und morgen jeweils 24 KM? Oder heute 27 und morgen 16? Zu wenig.
20 KM stehen nun nicht mehr zur Debatte. Ich schwanke zwischen 24, 27, 30 und 31 KM, die alle bis KM 6 den selben Anlaufweg haben. Danach bleiben noch 24, 30 und 31.
Die Füße werden nasser. KM 9,5 – die Entscheidung: rechts ab auf die 30 KM-Runde also. Hier werden die Wege ein wenig freier. 6 KM noch bis zum Feldmarksee, das geht schnell. Dann nur noch 14 KM bis nach Hause. Wie schnell doch 2 1/2 Stunden vergehen können…

Ein Kommentar

  1. Hi Reiner,
    du legst ja klasse Zeiten vor!
    Und wohnst dazu noch fast um die Ecke!

    Klagenfurt werde ich wohl 2010 machen!
    Dir eine gute Vorbereitung und eine verletzungsfreie Saison!

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