Rad am Ring – Ein Vorbericht

So langsam aber sicher nähert sich der nächste Saisonhöhepunkt. Das 24-h-Rennen auf dem Nürburgring in 14 Tagen

Auf meiner Homepage einige Vorbemerkungen




Eine gute Woche ist nach dem letzten Ironman Versuch ist vergangen. Ich muss zugeben, dass ich mich zwar sehr gut fühle, der Körper aber nicht unbedingt so die unbändige Lust zur Bewegung hat.
Am Montag war Reise- und somit Ruhetag. Dienstag war ich ein wenig im Fitnessstudio, um die müden Muskeln zu lockern; Mittwoch ein kurzer Lauf über 11 KM, der mich wirklich gefordert hat. Müde Beine…

Donnerstag war wieder ein kompletter Ruhetag, Freitag bin ich 15 KM gelaufen. Das ging ganz gut – bis auf die müden Beine am Samstag als Nachwirkung  ;-))

Samstag. Ja, Samstag, da war noch was. Ich hatte mich mit Tim für die lange Runde (154 KM) der RTF in Rheda verabredet. Wir wollten, bzw. sind, mit dem Rad dort hin gefahren, bei kühlem Wetter aber strahlendem Sonnenschein um 7:30h. Das war aus meiner Sicht auch schon das einzig Positive des Tages, denn nach 42 KM – ca. 1,5 KM  vor dem Start – platzte mir der Reifen an meinem Hinterrad. Nicht (nur) der Schlauch – nein, der Mantel hatte einen ca 2 cm langen Riss. Witzig dabei: unmittelbar vorher hatten wir uns über Reifenpannen unterhalten…

Wie dem auch sei. Während Tim schon mal vorfuhr, um Material zu sichern, stiefelte ich unter dem Spot der anreisenden Radfahrer den Rest der Strecke zum Startpunkt. Hier kaufte ich dann einen neuen Reifen und zog den mitgeführten Ersatzschlauch ein. Anstatt um 9 Uhr fuhren wir so erst um 9:20h los – kein Beinbruch.
Aaaber: schon nach gut 1,5 KM merkte ich, dass etwas nicht stimmte. Eine Unwucht am Hinterrad. Ich verabschiedete mich von den anderen und stieg aus der Veranstaltung aus, um den Schaden zu begutachten. Das Übel war schnell erkannt – in der Eile hatte ich zwar überprüft, ob der Schlauch richtig im Reifen liegt und nicht zwischen Reifen und Felgenhorn eingeklemmt ist – aber offenbar nicht sorgfältig genug. Der Schlauch trat an einer Stelle zwischen Reifen und Felge hervor und verursachte die Unwucht. Just in dem Moment, in dem ich am Ventil Druck ablassen wollte, platzte die “Beule”.
Ein weiterer Fußmarsch zurück zum Start war angesagt.
Obwohl mich der Radhändler nicht zu erkennen schien, glaubte ich, ein süffisanten Grinsen in seinem Gesicht zu erkennen, als ich nun mit meinen letzten Ersparnissen auch noch einen neuen Schlauch kaufen musste.
Nachdem die anderen ja auf meine Bitte weitergefahren waren, hatte ich keine Eile mehr und zog den Schlauch ein, was erstaunlich schnell ging. Darauf hin machte ich mich auf den Rückweg nach Bad Laer.
Weil aber der Tag um noch nicht einmal 10:00 Uhr noch ziemlich jung war,  entschied ich mich noch eine Schleife dran zu hängen und kam so auf 125 KM, statt der geplanten 230…

Am Sonntag war ich dann trotzdem wieder platt und legte einen weiteren Ruhetag zur Regeneration ein.
Im Übrigen bleibt anzumerken, dass ich weiterhin einen unbändigen Appetit habe und recht oft und früh müde bin. Obwohl es juckt, werde ich somit nächste Woche wohl nicht zur Mitteldistanz in Hückeswagen fahren, um den Start am Nürburgring nicht zu gefährden.

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