Schottland 2018

Es hat hat etwas gedauert. Aber nun bin ich soweit und und habe mich für das kommende Jahr für eine Radreise in Schottland entschieden.

WARUM Schottland?

2014 habe ich bei der „LeJoG-Tour“ Blut geleckt. Schon damals stand für mich fest, das ich noch mindestens einmal in den Norden des Königreichs zurückkommen muss. Die Eindrücke von der Reise sind auch nach vier Jahren noch noch lebendig.  Ganz besonders hat mich damals die Abgeschiedenheit, die Ruhe, aber auch die scheinbare Zufriedenheit der Menschen dort nachhaltig beeindruckt.  Natürlich habe ich auch darüber nachgedacht, erneut „End-to-End“ zu fahren – ein Revival sozusagen. Meine Entscheidung fiel dann letztendlich auf die Region „Western Isles“ und einen Teil der Westküste der Highlands.

Die wenigen Abschnitte der Westküste, die ich beim letzten Mal befahren habe, fand ich weitaus aufregender und imposanter als die die Ostküste. Zudem reizen mich besonders die Äußeren Hebriden ganz besonders – hierfür liegen ja auch schon seit zwei Jahren fertige Pläne in der Schublade. Die Reise in 2016 war leider an den Problemen mit meinem Auge gescheitert. 

In den letzten zwei Wochen habe ich eine komplette Neuplanung vorgenommen –  weil mir das Spaß macht vor allem, aber auch die die Strecke noch ein wenig zu optimieren.

Die grobe Route steht nun, der Zeitraum auch und die Zahl der Urlaubstage habe ich bereits mit meinem Arbeitgeber abgestimmt, weil ich trotz eines Feiertags immerhin 17 Arbeitstage benötigen werde. 

 

Die Strecke wird ca. 2250 Kilometer lang sein. Ungefähr 400 Kilometer entfallen auf 10 Fährüberfahrten. Dieses Insel-Hopping führt dazu, dass ich an manchen Tagen relativ wenig Kilometer auf dem Rad verbringen werde. Einige Routen werden nicht täglich manche nur einmal pro Tag bedient. Zwangsläufig unterstützt das die unbedingte Notwendigkeit wieder einmal nachhaltig zu entschleunigen  😉

Was verändert sich noch?

Na ja. Die Geschwindigkeit bzw die Tagesumfänge habe ich ja schon angesprochen. Hatte ich 2014 noch einen Tagesdurchschnitt von 150 KM und eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 26 KM/h auf dem Tacho, werde ich 2018 ungefähr 77 KM täglich radeln. 

Mein Fahrrad ist auch zwangsläufig ein Anderes: Das „Kleine Schwarze“ stand schon bei der Vorplanung 2016 nicht zur Debatte. Dafür hatte ich mir ja mein Mountainbike bereits entsprechend umgebaut – bevor es mir geklaut wurde. Der Nachfolger des MTB ist ein Reiserad geworden, welches ich an anderer Stelle schon vorgestellt habe. 

Ach ja. Und noch etwas beabsichtige ich zu ändern: Ich werde im Gegensatz zu meinen anderen Radreisen nicht im B&B oder Hotel übernachten – sondern im Zelt.  Von aktuell 23 Übernachtungen habe ich 5 in B&B bzw. ein davon in einem Hostel gebucht.

Das Zelt ist bereits bestellt – Angang/Mitte der kommenden Woche trifft es bei mir ein:

Hierzu und zu der weiteren Ausrüstung gehe ich in weiteren Beiträgen genauer ein.

 

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