Total platt

5 1/2 Wochen sind ins Land gegangen, seit dem ich mich aufs Mett gepackt habe. Das sind 5 1/2 Wochen ohne das ich eine Nacht durchgeschlafen habe und 5 1/2 Wochen, in den ich meine Ernährung reduziert habe, um nicht unnötig an Gewicht zu zulegen. 
Ich darf  ja nicht jammern, aber es geht mir auf den Geist. Ich bin unzufrieden, habe Hunger, friere schnell und vor allem – bin kraft- und mutlos.
Mein absolut lust- und motivationsloses Trainingspensum liegt so bei 4-5 Stunden pro Woche, aufgeteilt in Laufen und Radeln auf der Rolle. Da beides nicht schmerzfrei ist, bin ich relativ froh, das ganze Theater nach 60 – 75 Minuten beenden zu können. Dabei schwitze ich wie Sa… und habe einen unverhältnismäßig hohen Puls, der zwar nach dem Absetzen der Schmerztabletten gesunken, aber fernab vom Normalen ist. Permanente Müdigkeit begleiten das Ganze.

Ich hatte ja nun einige Wochen Zeit, mir über die Saisonplanung 2010 Gedanken zu machen. Selbst dabei kommt kaum (Vor-)Freude auf. Einige Gedanken habe ich zwar, aber alles Spektakuläre habe ich ich erst einmal verschoben.

Fest steht, dass ich 2011 nicht zu einem Trainingslager auf Mallorca fliegen werde, obwohl mir das in diesem Jahr richtig auf’s Pferd geholfen hat. Die Radkilometer werde ich mir wohl in heimischen Mittelgebirgen holen.

Fest steht auch, dass ich keine Langdistanz unter dem Ironman-Label buchen werde. Ob ich überhaupt eine Langdistanz bestreiten werde, entscheidet sich in den nächsten Wochen, wenn ich absehen kann, wie schnell ich nach der Entfernung der Metallplatte aus meiner Schulter wieder mit dem Schwimmen beginnen kann und vor allem, wie das danach funktioniert…

Die OP ist am 19. Oktober, bis dahin ist ersteinmal easy-going angesagt. Allenfalls laufen und Rollentraining. Selbst im Fitnessstudio kann ich nicht so furchtbar viel machen, obwohl ich da mal wieder erscheinen sollte.

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