Es tut mir weh. Sehr sogar!

1. Da quält man sich beim Silvesterlauf bei Schnee und Eis, rennt als erster durchs Ziel und alle lachen. Das sind seelische Qualen.
2. Bei Schnee und Eis zu laufen können auch nicht unerhebliche Schmerzen verursachen, auch wenn man – wie ich – trotz Dunkelheit stürzt aber muskuläre Verspannungen in den ohnehin schon verspannten Beinen davonträgt. Dazu noch diese eklige Kälte.
3. Richtig schmerzhaft wird es aber auf dem Mountainbike. Nämlich dann, wenn man sich am 16. Januar mit jemandem bis dahin völlig Unbekannten in Lienen zum Radeln verabredet und man die verschneiten Wirtschaftswege ins ca 15 KM entfernte Lienen sozusagen zum Warmmachen nutzen will. Das Warmmachen fängt bereits nach 1 KM an, wenn das Adrenalin in dem Moment schlagartig in die Adern schiesst, in dem  der noch an Haustemperaturen gewöhnte Körper abrupt auf den vereisten Weg aufschlägt. Vorher hat er witzigerweise noch genügend Zeit, sich die passende Körperhaltung auszusuchen. Dasselbe Spiel wiederholt sich auf den nächsten 2,5 KM noch zweimal. Dann sucht sich der Triathlet doch lieber freiere Wege, um schlussendlich noch 3 Stunden im kalten Wind(ter) zu verbringen. Das oben angesprochene Adrenalin im Körper unterdrückt währenddessen sinnvoller weise (noch) die Schmerzen des Aufpralls. Besonders die Rippenprellungen und die der geschwollenen rechten Hand. Ein schöner Tag also der 16. Januar. Auch und besonders wegen dem neuen Trainingspartner  ;-))
4. Nachdem der Radfahrer nach gut einer Woche wieder etwas tiefer durchatmen und auch ein Fahrrad heben kann, um es für den nächsten Ausritt zu präparieren, stellt er mit Entsetzen, und das wiederum bereitet erneut seelische Schmerzen, fest, dass die Kettenstreben des Mountainbikes so verbogen sind, dass der Reifen am Rahmen schleift.
Ich konnte wohl nur durch die Schnee/Eis-„Schmierung“ problemlos 3 Stunden Rad fahren…. Hoffentlich kann es wieder gerichtet werden, sonst kommen noch finanzielle Schmerzen hinzu.

2 Kommentare

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.