Flensburg – Laboe

Nachdem ich das schlechte Wetter in gesicherten festen 4 Wänden überstanden hatte, strahlte die Sonne am Freitag früh wieder vom Himmel. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Jennie und Jan habe ich mich gegen 10 Uhr wieder auf den Weg gemacht. Laboe sollte das Ziel sein, immerhin 114 überwiegend wellige Kilometer hatte die Routenplanung ermittelt. Anstrengung pur allemal. Immer wieder stellten sich 3, 4, 5, 6- prozentige Anstiege im Weg. Nicht lang natürlich, aber auf Dauer zermürbend. Aber: es lief bei mir. Quer durch Angeln, Kappeln passiert – nicht ohne eine Fischbrötchen-Pause am Hafen.
Weiter nach Damp (erspart es Euch) und mit der freundlichen Unterstützung des Rückenwindes nach Eckernförde. 80 Kilometer hatte ich nun schon auf dem Deckel und konnte zügig weiter bis zum Fähranleger in Falckenstein fahren. Hier stand ich schon um 16 Uhr – nur um festzustellen, dass die nächste Fähre nach Laboe in exakt zwei Stunden fahren sollte. Darauf zu warten hatte ich nun wirklich keine große Lust und beschloss, den örtlichen Campingplatz in Beschlag zu nehmen.

Irgenwie stellte sich das Panne und Fehlentscheidung heraus. Der bisher schöne Tag und die gute Laune waren spätestens dann im Eimer, als mein noch beladenes Rad auf dem nassen Untergrund der Campingwiese umkippte und meinen nagelneuen Helm mit einem Schlag ins Jenseits beförderte. Dann baute nebenan eine Truppe aus Aachen ihre 6 Wohnmobile auf, was natürlich mit einigermaßen Trara einherging. Am Ende fand ich keine Waschmöglichkeit für meine Wäsche und saß im kalten Schatten großer Bäume, während der Strand  von Laboe genau gegenüber noch im strahlenden Sonnenschein lag. Im 3 Kilometer entfernten Dorf konnte ich Supermarkt noch etwas Pils und Essen schießen. Im Zelt gab es Nudeln und Pesto dazu. Ein recht kurzer Ganz zum kalten Strand beschloss den Abend in dessen späterenn Verlauf ich meine unmittelbaren jungen Zeltnachbarn nur kurz zur Ordnung rufen musste während der Wohnmobilclub beizeiten Ruhe fand.

 

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