Katastrophaler Beinschlag und Luftgitarre auf dem Renner

Die Erkenntnis ist zwar nicht neu, trifft mich aber seit drei Wochen ziemlich hart: Mein Beinschlag beim Schwimmen ist eine einzige Katastrophe und bringt mir keinerlei (!) Vortrieb. Ich habe es beim Training ausprobiert – Fortbewegung mit einem Schwimbrett und nur mit Kraul-Beinschlag. Da passiert nach dem Abstoß und der Gleitphase so gut wie nichts. Um die Bewegung zu üben, habe ich jetzt zusätzlich das Training mit kurzen Flossen mit eingebaut. Mal sehen ob es was bringt.
Auf längeren Distanzen ist der Beinschlag eher zu vernachlässigen, aber gerade beim Sprint oder auf der Kurzdistanz könnte ich noch wertvolle Zeit gut machen.

Es wird sich wohl nicht umgehen lassen, dass ich meine Saison mit einer Sprintdistanz in Paderborn am 17. Mai beginne. In diesem Jahr werde ich voraussichtlich dreimal für den Verein in der Verbandliga starten. Nach Paderborn (Sprint) stehen noch Verl (Kurz) und Hückeswagen für mich an.

Im Training geht es recht gut voran. Beim Laufen jedenfalls. Hier stimmt der Kurs für den Hamburg-Marathon. Bis dahin will ich 3 Halbe laufen:
-> den ersten am 14. März in Münster – etwas langsamer als Marathon-Tempo
-> den zweiten am 29. März in Gütersloh oder Lohne – im Marathon-Tempo
-> den dritten am Ostersamstag in Paderborn. Schneller als Marathon-Tempo. Alles was geht.

Für den Ostermontag habe ich mich übrigens wieder zum Radrennen in Köln angemeldet. Mein erstes, nachdem die Veranstaltung 2008 wegen Schnee und Eis abgesagt wurde.
Im Training habe ich das Rennrad leider erst einmal auf die Straße bringen können. Letzte Woche Sonntag kamen 78 KM zusammen. Kalt aber schön. Der Rest auf der Rolle – 1.128 KM bislang.

In dieser Woche war ich viermal laufen. 76 KM. Das bringt mich auf eine durchschnittliche Lauflänge von 18,3 KM und 440 KM insgesamt in diesem Jahr.
Nach der heutigen 20-KM-Einheit bin noch eine Stunde auf die Rolle gegangen. Trittfrequenz-Training – 35 KM in 1 Stunde.
Obwohl ich nach der Woche schon recht müde war, lief es eigentlich recht gut: Das AD/DC Live-Video “Stiff upper Lipps” und es läuft von selbst. Das Spielen der Luftgitarre habe ich mir schweren Herzens verkniffen, weil sonst das Tempo auf dem Rad gelitten hätte. Freihändig geht’s nicht so gut 😉

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