Dänemark-Runde Tag 18

Hov nach Juelsminde.

Endlich wieder Sonnenschein

Irgendwie hatte ich zu früh ausgeschlafen. Die Regenwolken hatten sich verzogen und die Sonne schien zwischen den Wolkenlücken hindurch. Blöderweise stand mein Zelt im Schatten größer Bäume, was das Abtrocknen von innen und außen deutlich verlangsamte. Auch die Radkleidung war eher feucht als klamm, als ich sie anzog. Von den nassen Schuhen ganz zu schweigen…

Zum Start ging es heute zunächst nach Westen. 35 Kilometer durch sehr hügeliges Gelände bis nach Horsens. Es wäre Zeit für eine Pause gewesen, denn das wenige, was ich zum Frühstück heruntergebracht habe, war offenbar schon früh verstoffwechselt.

Der Radweg führte am kleinen Yachthafen vorbei und ließ das Zentrum rechts liegen. Offenbar ist es nicht sehenwert. Das stört mich ja eher wenig. Wen ich Menschenansammlungen vermeiden kann, mache ich das im Allgemeinen.

Bis Juelsminde, dem Ziel von heute waren es noch 28 Kilometer, die überwiegend auf einer Hauptstraße zu fahren waren. Auf dem Radweg natürlich.

Was Radwege angeht, ist Dänemark nun wirklich vorbildlich! Es gibt sie fast an jeder Straße und vor allem sind sie auch wirklich fahrbar. Sehr oft bestehen sie aus zwei Spuren. Also für jede Richtung eine. Sie werden selbst von Radsportlern genutzt. Bis heute ist es mir noch nicht einmal passiert, dass ich von einem Autofahrer übersehen oder dass mir die Vorfahrt genommen wurde. So etwas hätte ich auch gerne zuhause…

10 Kilometer vor dem Tagesziel war der Tank leer und verlange nach eine Cola und dem nahezu unvermeidbaren Schokoriegel.

Auf dem Campingplatz in Juelsminde stehen heute ausnahmsweise einmal zwei Zelte. Das passiert auf dieser Reise auch erst zum zweiten Mal, nachdem in Tversted für eine Nach ein weiterer Radreisender mit seinem kleinen Zelt stand.

Der Platz liegt schön gelegen, unmittelbar am Stand und dem Yachthafen. Die Sonne ist da, der Wind hat an Stärke abgenommen – so lässt es sich aushalten.

Bis Flensburg sind es noch Rund 170 Kilometer.

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